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Motorradkombis werden bei uns gewaschen oder besser gesagt, es ist eine Nassreinigung. Der Preis dafür ist 45,00 € ( + 6,50 € Porto) und man bekommt zusätzlich zur sauberen, geölten, imprägnierten, nach kokos riechenden, weichen und geschmeidigen Kombi noch 175 ml Spezialöl für die nächste Saison dazu.
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Manchmal verewigt sich jemand in unserem Gästebuch der seinen Kombi oder auch andere Lederteile bei uns zur Reinigung hatte. Hier kann gern mal nachgelesen werden.
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Für alle, die uns schon kennen und jedes Jahr den Kombi zu uns schicken, hier der Lieferschein zum Ausfüllen und Ausdrucken. Wenn es Fragen gibt, einfach mal anrufen 037203 7576
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Wie kommt man nun zu einem solchen Reinigungsergebnis, ich erkläre es Euch im Detail. Zuerst mal alle Reißverschlüsse mit einer Sicherheitsnadel sichern, alle Taschen ausräumen und die Protectoren entfernen, die mit Klett befestigt sind bzw. die in Taschen stecken. Die Protectoren könnt Ihr auch selber ausbauen. Ich würde mich sehr freuen. Wir entfernen die Protectoren nur aus einem Grund, damit es dahinter besser trocknen kann. Kaputt gehen sie durch das Waschen nicht, deshalb können die eingenähten Protectoren oder die sehr schwer entfernbaren Höcker auch drin bleiben. Die Schleifer könnt Ihr auch dran lassen.
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Unser Waschmittel ist ein sehr gutes Spezialwaschmittel für Leder. Es ist sauer eingestellt, somit bekommt man kein Leder hart, wenn die Temperatur nicht über 35°C geht. Das Waschmittel kann aber auch keine Wunder vollbringen. Bevor ein Kombi in die Waschmaschine kommt, wird er erst von Hand, mit verschiedenen starken Reinigern und einer weichen Bürste vom Oberflächenschmutz befreit. Bei manchen Kombis weiß man was man gemacht hat bzw. merkt es an den Armen, aber ohne diesen Schritt, ist keine Qualität zu erreichen. Es gibt Reiniger, die einem eine solche mechanische Arbeit ersparen, aber zum generellen Einsatz sind diese nicht geeignet. Die Farbschicht wird dadurch richtig klebrig. Keine Angst, die benutzen wir nicht.
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Das Waschen in der Waschmaschine ist auch so eine “ Wissenschaft” für sich. Klar kann man eine Haushaltwaschmaschine bei 30°C und ein Schonprogramm benutzen. Durch die vielen Jahre, in denen wir uns mit Kombis beschäftigen und durch die Möglichkeiten unserer Miele Waschmaschine, die frei programmierbar ist, haben wir für fast jede Situation spezielle Waschprogramme entwickelt. Wir halten die mechanische Belastung ( Trommeldrehung) so gering wie möglich bzw. wie nötig, um einen sehr guten Reinigungseffekt zu erzielen, aber trotzdem das Leder zu schonen.
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Vor ca. 2 Jahren gab es vereinzelt Probleme mit Dainese Kombis. Es wurde Leder verwendet, bei dem die farbliche Zurichtung geändert wurde. 2 Farbschichten waren praktisch übereinander, wobei die oberste Schicht durch das Wasser aufgequollen ist und sich, wie die Haut nach einem Sonnenbrand, in Fetzen abziehen ließ. Dieses Phänomen trat jetzt seit über einem Jahr nicht mehr auf. Es gab in diesen ca. 2 Jahren bei 2x No name, 1x Wintex und 6 oder 7 x bei Dainese solche Probleme.
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Bei der Tocknung ist nun Geduld angesagt. Manche Kombis brauchen 4-5 Tage, manche aber auch 10 Tage. Leder kann 30% von seinem Gewicht an Wasser speichern, ohne das es sich nass anfühlt. Ich sag mir lieber etwas länger trocknen, als wenn dann in ein paar Wochen das “ Gemuffel” losgeht. Mit Hitze kann man auch nur das Leder zum Einlaufen bringen oder es wird hart. Wir trocknen bei Zimmertemperatur 20-25 °C und saugen die feuchte Luft ab.
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Wenn wir die Kombi für trocken halten, sprühen wir sie komplett mit einem Spezialöl ein. Das sind dann die reinsten “ Ölsardienen”. Nach einer Nacht ist das Öl aber komplett eingezogen. Da wollen wir es hin haben. Damit die Oberfläche keinen Schaden nimmt, wird jedes Teil in einen Sack aus Mangeltuch gepackt und rolliert nun ca. 45 Minuten in der Veloursmaschine. Das ist eine große Trommel ohne Heizung, aber mit einem Umluftsystem. Das heizt sich auf ca. 30°C auf. Wenn man etwas gescheiter sprechen möchte, kann man auch sagen, wir walken das Leder.
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Bis auf das Verpacken ist die Kombi nun fertig. Die Protectoren macht Ihr bitte selbst wieder rein. Es ist Eure Sicherheit. Die Flasche nebenan ist für die neue Saison. Einfach mit einem Lappen hin und wieder mal einölen. Die Bürste bekommt Ihr auch noch. Mit ihr und etwas Wasser mit Spülmittel kann man mit kleinen kreisenden Bewegungen die Fliegen entfernen.
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Das Färben von Lederkombis. Mal schnell und preiswert eine Farbe gegen eine andere Farbe tauschen, weil man die Moped Marke gewechselt hat, ist leider nicht drin. Die Illusion muss ich Euch nehmen. Dadurch, dass die verschiedenfarbigen Zuschnitte sehr dicht nebeneinander liegen, müßte man Alles sehr genau abkleben. Das wiederum geht auch nicht in jedem Fall so einfach, weil das Klebeband auf dem Leder schlecht hält. Auf den Bildern hat es ein Kunde versucht. Ein Wochenende Zeit wurde benötigt, dass Ergebnis ist aber nicht schlecht. Das Leder wurde gut mit Lösungsmittelreiniger entfettet, mit dem Schleifpad angeschiffen und danach abgeklebt. Gespritzt wurde mit 3 Dosen Magix Leder- und Kunstlederfarbe in scarlet rot.
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Bilder eines Kunden 1 Wochenende 3 Dosen Magix scarlet rot
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Bei diesem Beispiel wurden kleinere Zuschnitte von rot nach schwarz gefärbt. Diese Methode ist wieder einfacher. Mit der Farbe schwarz kann auch problemlos ein ganzer Kombi von Jedem zu Haus richtig haltbar und schwarz gefärbt werden.
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Man benötigt zuerst Lösungsmittelreiniger. Damit wird die Kombi oder auch nur die zu färbenden Zuschnitte gründlich abgewaschen. Alle alten Plegemittelreste und Top coat ( Klarlack) müssen entfernt werden. Es ist gut, wenn man die alte Farbe noch etwas mit anlöst. Nachdem alles wieder getrocknet ist, wird das Leder mit dem Schleifpad leicht angeschliffen. Vorsichtig dabei arbeiten und nicht das Nähgarn der Nähte beschädigen. Im nächsten Schritt nehmen wir Base coat, dass ist eine lösungsmittelhaltige, einziehende Lederfarbe. Sie kann mit dem Pinsel aufgetragen werden oder mit dem Schwamm. Der Schwamm wird aber nach kurzer Zeit vom Lösungsmittel angelöst. Bei dieser Arbeit auch immer für Frischluftzufuhr sorgen, sonst dreht es im Kopf. Die Farbe verankert sich richtig gut im Leder. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass dort die Originalfarbe jemals wieder durchkommt. An den Kappnähten bitte so die Farbe auftragen, dass sie in die Naht läuft. Wenn Ihr den Kombi tragt, dehnen sich diese Nähte etwas und da würde die alte Farbe wieder sichtbar werden. Ist der Kombi nun soweit wie gewünscht schwarz, wird Grundierung aufgetragen. Das ist ein Haftvermittler für die auf wässriger Basis aufgebaute Deckschicht. Die Grundierung kann auch entweder mit dem Pinsel, einem Schwamm oder auch mit der Spritzpistole aufgetragen werden. Nicht zu viel, damit keine Nasen laufen. Besonders beim Spritzen darauf achten. Wenn Ihr den Schwamm nehmt, entstehen schnell kleine Schaumnester. Diese nicht eintrocknen lassen, sonder abtupfen. Es sieht sonst nicht schön aus. Durch die Grundierung wird die Oberfläche leicht klebrig. Das ist gut so, man sollte nur darauf achten, dass kein Schmutz durch die Luft gewirbelt wird. Die Deckfarbe wird ebenfalls mit dem Schwamm aufgetragen und mit dem Föhn getrocknet. Wenn Ihr die Deckfarbe bestellt, entscheidet Euch für einen Glanzgrad. Ich kann matt und seidenglanz anbieten. Um den Halt der Farbe noch etwas zu verstärken, wird Leder Versiegelung dünn mit einem Lappen aufgecremt. Das war es eigentlich schon, die Pflege kann entweder mit ÖL oder mit Fett erfolgen.
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Für den Sturzschaden an beiden Armen habe ich zum schwarz einfärben des weißen Leders folgende Produkte benötig: ca. Verbrauch (x)
· 100 ml Lösungsmittelreiniger (80%) · 100 ml Base coat schwarz + Pinsel (100 %) · 100 ml Grundierung + Schwamm ( 50%) · 30 ml Reparaturpaste (80%) · 100 ml Lederfarbe Fresh (50%) · 30 ml Leder Versiegelung ( 100 %) · 1 Schleifpad · Es ind noch einige Kratzer und kleine Löcher übergeblieben wer möchte kann diese mit 7 ml Flüssigleder verfüllen
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